home

eine offene welt

 
 
wo meine schritte früher
sich mühsam ihren weg durch langeweile
und durch den monotonen alltag bahnten
wo kalte häuserschluchten
unbarmherzig jedes echo schluckten
 
fließt jetzt ein wildbach durch die blumenwiesen
umspült mir meine füße mit klarem kalten elexier
durchflutet sonnenlicht gedanken
in einer neuen offnen welt
die dir und mir gehört
 
dort wo ich früher
die bodenheizung unter den beschuhten füßen fühlte
spüre ich nun ein feuer im kamin
das leise knisternd meine nackten füße wärmt 
das zärtlich züngelnd meine zärtlichkeit entzündet.
 
wo neonhelle zimmer
mit elektronischer musik
die sinne die ich einst besaß betäubten
und wo polierte gläser aus kristall
in spiegelblanken glasvitrinen glänzten
 
ist nun statt neonlicht
der raum vom mond ganz zart beleuchtet
kein spiegeln teurer nichtigkeiten mehr
nur weiche kissen hüllen uns in eine sanfte wolke
und deine liebe wiegt mich in einen sanften schlaf

back